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Hochschulpolitik aktiv gestalten

Dank RCDS - Münchner Semesterticket bleibt langfristig erhalten

München, der 28.09.2016. Dank Intervention seitens des RCDS im Stadtrat liegt ein Vorschlag vom MVV für ein langfristiges Semesterticket vor, dass nun die Studenten bei einer Urwahl bestätigen können

Der RCDS-TUM begrüßt das Angebot des MVV, ein Semesterticket mit einem Sockelbetrag von 66,50€ und einem Aufpreisticket, der IsarCardSemester, für 193€ anzubieten. Nur durch die Intervention aller Münchner RCDS-Vorsitzenden und des Landesvorsitzenden konnte der Stadtrat mit den notwendigen Informationen versorgt und eine Entscheidung zu Gunsten des Semestertickets herbeigeführt werden. Die Kernforderung des RCDS ist erfüllt, den Solidarbeitrag bei unter 71€ zu belassen, wie es in Gesprächen gefordert worden ist.

"Ein Solidarbeitrag von unter 71€ war für ein Überleben des Semestertickets unabdingbar", so der Vorsitzende des RCDS-TUM, Maximilian E. Schüle: "Ein Semesterticket mit einem höheren Sockelbetrag wäre bei der Urwahl seitens der Studenten sicherlich durchgefallen und wäre rechtlich anfechtbar gewesen." Dabei verweist er auf ein Urteil des Bundesverwaltungsgerichtes vom 12.05.1999, wonach ein Solidarbeitrag höchstens 1,62% des BAföG-Höchstsatzes entsprechen darf. Bei der geplanten Urwahl 02.-09.11.2016 unterstützt der RCDS-TUM das vorliegende Angebot und ruft alle Studenten zur Teilnahme an der Abstimmung und zur Zustimmung zum Angebot auf.

Unverständnis ruft die Aussage des Münchner Oberbürgermeisters Reiter hervor, wonach die Preiserhöhung von 2,9% aller anderen Tarife "Grundlage für eine dauerhafte Fortsetzung des Semesterticket" sei. Aussagen aus Kreisen der MVG, wonach die Fortführung des Semestertickets Grund für eine nötige Tariferhöhung sei, sieht der RCDS kritisch. "Die Studenten sollen als Sündenböcke für gewünschte Mehreinnahmen hingestellt werden, obwohl seit Einführung des Semestertickets der Gewinn durch das Semesterticket um geschätzt 20 Millionen € gestiegen ist. Von Misswirtschaft und verschrotteten U-Bahn-Zügen, obwohl die neuen bislang keine Zulassung für das Gesamtnetz erhalten haben, ganz zu schweigen.", so Maximilian E. Schüle abschließend.