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Hochschulpolitik aktiv gestalten

RCDS fordert Semesterticket für die erste Klasse

München, der 01.04.2017.

Die Etablierung des Semestertickets auf fünf Jahre stärkt den Universitätsstandort München und ist ein wegweisender Schritt Richtung Zukunft. Um nun den Anforderungen einer Elite-Universität gerecht zu werden, muss das Ticketangebot entsprechend erweitert werden. Ein optionales Aufpreisticket zum Semesterticket, das die Nutzung der ersten Klasse im Nahverkehr ermöglicht, wäre hierfür der Anfang. "Gerade für Studenten, die während des Berufsverkehrs auf den Regionalverkehr angewiesen sind, ermöglicht die erste Klasse eine entspannte Anreise.", so Sylvia Ermer, Vorsitzende des RCDS-TUM. Damit sei sichergestellt, dass Studenten die Zeit im Zug für ein optimales Studienergebnis effizient nutzen, gerade während der Klausurenphase ein nicht zu unterschätzender Vorteil.
Ein breit gefächtertes Angebotsspektrum bei der Ticketwahl wird auch den unterschiedlichen Profilen der Münchner Universitäten gerecht. Im Gegensatz zu tiefer gelegenen Münchner Universitäten finden sich an der TU München Studenten, die sich mit ihrer Studienwahl bewusst für ein erfolgreiches Berufsleben entschieden haben. "Ein Semesterticket für die erste Klasse ermöglicht mir in die Uni zu fahren, selbst wenn mein Porsche in der Werkstatt ist.", so Justus T., Student am Innenstadt-Campus: “Für den Weg vom Hauptbahnhof zur Uni wird sich schon eine Limousine finden.”
Doch ein erweitertes Ticketangebot ist nur der erste Schritt einer erforderlichen Mobilitätsoffensive. "Langfristig muss der Transrapid von der TUM zum Flughafen her, wie sollen sonst internationale Forscher an der TUM in das Flugzeug einsteigen können.", so ist sich Maximilian E. Schüle, ehemaliger Vorsitzender des RCDS-TUM, sicher.